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Operations Research for Energy System Applications

Inhalte

  • Lineare Programmierung
    • Standardform und grafische Lösung
    • Dualität
    • Gemischt-ganzzahlige lineare Programmierung
  • Energiesystemoptimierungsmodelle
    • Typische Formulierungen und Schlüsselkomponenten (Variablen, Parameter, Nebenbedingungen, Zielfunktionen)
    • Ausgewählte Fallstudien
  • Lineare Programmierung in Python mit Linopy (vermittelt in Computerübungen)
    • Formulieren und Lösen einfacher linearer Probleme
    • Formulieren und Lösen von kleinen und großen Energiesystemmodellen
  • Studierenden bearbeiten eine Fallstudie in kleinen Projektgruppen
    • Die Studierenden entwickeln ein eigenes Energiesystemmodell, um eine ausgewählte Forschungsfrage/ein ausgewähltes Forschungsproblem anhand realer Daten zu untersuchen
    • Studierende werten die entsprechenden Ergebnisse aus und ziehen Schlussfolgerungen daraus
    • Die Studierenden präsentieren ihr Modell und ihre Ergebnisse in einer Präsentation und einem kurzen schriftlichen Bericht

 

Lernziele, Kernkompetenzen

Nach erfolgreichem Abschluss dieses Moduls sind die Studierenden in der Lage,

  • grundlegende Konzepte der linearen Programmierung zu erklären und lineare Optimierungsprobleme manuell und mit Python zu lösen

  • die Struktur und die Elemente von linearen Energiesystemoptimierungsmodellen zu erklären und zu interpretieren, indem sie sich auf Konzepte der linearen Programmierung und techno-ökonomische Eigenschaften realer Energiesysteme beziehen

  • die erlernten Konzepte und Methoden auf eine Fallstudie anzuwenden, um eine Forschungsfrage zur Energiewende zu beantworten, indem sie ein Energiesystemoptimierungsmodell mit Python entwickeln, implementieren und lösen

  • Optimierungsergebnisse analysieren und interpretieren und Schlussfolgerungen für die Energiewende ziehen

  • selbstständig in Projektgruppen arbeiten und die Ergebnisse ihrer Gruppenarbeit verständlich präsentieren, sowohl in mündlicher als auch schriftlicher Form

Darüber hinaus haben die Studierenden

  • die Fähigkeit zu vernetztem und kritischem Denken entwickelt und sind in der Lage, ausgewiesene Methoden und Verfahren auszuwählen und anzuwenden,

  • vertiefte und interdisziplinäre Methodenkompetenz erworben und sind in der Lage, diese situativ angemessen anzuwenden.

Die Studierenden praktizieren wissenschaftliches Lernen und Denken und können

  • komplexe Problemstellungen in technischen Systemen strukturiert erarbeiten und interdisziplinär mit geeigneten Methoden lösen,

  • Kenntnisse/Fähigkeiten auf konkrete systemtechnische Problemstellungen übertragen.

Arbeitsbelastung:
90 h Selbststudium

Kontaktzeit:
60 h (4 SWS)

Prüfung:

  • Projektarbeit (90 Stunden, 100 % der Modulnote, Gruppenarbeit bestehend aus einem schriftlichen Bericht, einer Präsentation und Daten-/Modellcode mit Dokumentation) – Details werden zu Beginn des Semesters bekannt gegeben

  • Digitale Lernbewertung während des Semesters – nicht benotet

Voraussetzungen für die Vergabe von Credits:

  • Erfolgreicher Abschluss der Projektarbeit (Details werden zu Beginn des Semesters bekannt gegeben)
  • Erfolgreicher Abschluss der digitalen Lernbewertung (nicht benotet)